Pferd

Wann sollte ich eine Tiertherapeutin oder einen Tiertherapeuten für mein Pferd hinzuziehen?

Als Pferdebesitzer*in wünschst du dir ein gesundes, leistungsbereites und ausgeglichenes Pferd. Doch was tun, wenn dein Pferd plötzlich steif wirkt, unerklärliche Schmerzen zeigt oder sich in seinem Verhalten verändert? Viele Beschwerden entstehen durch Verspannungen, Blockaden oder Fehlbelastungen – oft lange bevor offensichtliche Probleme wie Lahmheiten auftreten.

Ein*e Tierheilpraktiker*in und Tierphysiotherapeut*in kann dein Pferd ganzheitlich betrachten und sowohl akute als auch chronische Beschwerden gezielt behandeln. Eine Kombination aus manuellen Therapien, physiotherapeutischen Maßnahmen und naturheilkundlichen Methoden hilft, Blockaden zu lösen, Schmerzen zu lindern und die Selbstheilungskräfte des Körpers zu aktivieren.

Typische Anzeichen, dass dein Pferd Unterstützung braucht:

1. Bewegungseinschränkungen und Schmerzen
  • Steifheit beim Anreiten oder nach dem Aufstehen: Dein Pferd benötigt länger, um sich geschmeidig zu bewegen.
  • Unklare oder wiederkehrende Lahmheiten: Es zeigt Lahmheiten ohne ersichtlichen Grund oder diese kehren immer wieder.
  • Schwierigkeiten, sich zu biegen oder Stellung anzunehmen: Dein Pferd hat Probleme, sich in Wendungen korrekt zu bewegen.
  • Plötzliche Widersetzlichkeit bei bestimmten Bewegungen: Es verweigert bestimmte Bewegungsabläufe oder Lektionen.
2. Leistungsabfall und Rittigkeitsprobleme
  • Müdigkeit oder Lustlosigkeit: Dein Pferd wirkt unmotiviert und zeigt weniger Freude an der Arbeit.
  • Taktfehler oder verkürzte Bewegungen: Die Gangarten sind nicht mehr klar und fließend.
  • Probleme bei zuvor beherrschten Lektionen: Übungen, die früher problemlos klappten, bereiten plötzlich Schwierigkeiten.
  • Widerstand beim Angaloppieren oder Tempowechseln: Dein Pferd zögert oder verweigert bestimmte Gangarten.
3. Veränderungen im Verhalten
  • Plötzliche Nervosität oder Schreckhaftigkeit: Dein Pferd reagiert unerwartet ängstlich auf bekannte Reize
  • Ungewohnte Aggression oder Abwehrreaktionen: Es zeigt sich gegenüber Menschen oder Artgenossen aggressiv.
  • Widerstand beim Satteln, Trensen oder Gurten: Dein Pferd weicht aus oder zeigt Unbehagen bei der Vorbereitung zum Reiten.
  • Unruhe in der Box oder auf der Weide: Es wirkt rastlos oder zeigt stereotype Verhaltensweisen.
4. Prävention und Rehabilitation
  • Unterstützung nach Verletzungen oder Operationen:** Dein Pferd benötigt Hilfe bei der Genesung und dem Wiederaufbau.
  • Chronische Beschwerden wie Arthrose oder Sehnenprobleme: Es leidet unter dauerhaften Gelenk- oder Sehnenproblemen.
  • Verbesserung von Beweglichkeit und Balance: Du möchtest die körperliche Fitness und Koordination deines Pferdes fördern.
  • Gesundheitsvorsorge zur frühzeitigen Problemvermeidung: Präventive Maßnahmen, um zukünftige Beschwerden zu verhindern.

Wie kann ein*e Tierheilpraktiker*in & Tierphysiotherapeut*in helfen?*

Mit einer ganzheitlichen Herangehensweise können verschiedene Therapieformen kombiniert werden, um dein Pferd individuell zu unterstützen. Dazu gehören:

  • Physiotherapie & manuelle Techniken: Zur Lockerung von Verspannungen und Verbesserung der Beweglichkeit.
  • Naturheilkundliche Verfahren: Wie Kräuterheilkunde oder Homöopathie zur Aktivierung der Selbstheilungskräfte.
  • Gezielte Bewegungstherapie & Trainingstipps: Zur Unterstützung der Muskulatur und Vorbeugung erneuter Beschwerden.

Jedes Pferd ist einzigartig – deshalb wird ein maßgeschneiderter Therapieplan erstellt, abgestimmt auf seine individuellen Bedürfnisse.

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Hast du das Gefühl, dass dein Pferd sich nicht wohlfühlt? Ein*e erfahrene*r Therapeut*in kann dir helfen, die Ursache zu finden und deinem Pferd zu mehr Wohlbefinden zu verhelfen. Kontaktiere mich unverbindlich – ich freue mich auf euch!